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Die allmorgendlichen Disziplinen auf dem Weg zum Frühstück

Hallo ihr alle

Ich habe mich gerade mal wieder fuer euch auf die Reise begeben, um euch einen weiteren Eindruck in unser Leben hier zu geben.

Ein typischer Morgen im Oekozentrum:

 Morgens um 4 Uhr, wenn es noch dunkel ist, schreit der erste Hahn...Carla hoert es nicht, aber ich erfreue mich jeden Morgen daran ihm zu lauschen. Ist man an der Reihe Fruehstueck zu machen, stoert der Hahn eher weniger, weil man dann um 5 Uhr aufstehen muss. Schlaftrunken dreht man sich um 5 Uhr beim Weckerklingeln noch ein paar mal in seinem Bett um. Danach ist man so Seekrank, dass man dann doch lieber aufstehen moechte. Und schon endet die Gemuetlichkeit der Nacht und man beginnt sich aus seinem Schlafsack oder dem Inlay davon zu schaelen. Als naechster Schritt muss eine geeignete Stelle im Mosquitonetz gefunden werden, um aus dem Bett zu kommen, ohne es ueberall unter der Matratze hervorzuziehen. Hat man dieses auch erfolgreich hinter sich gebracht, sollte man spaetestens jetzt die Augen vollstaendig oeffnen, denn bevor man seine Fuesse auf den Holzboden unter sich stellt, ist es unerlaesslich vorher zu kontrollieren, ob man nicht gerade auf die naechste Tarantel oder aehnliches tritt. Nicht-Brillentraeger sind in dieser Disziplin klar im Vorteil. Als naechstes beginnt die Suche nach den geeigneten Kleidungsstuecken. Noch klamm von der Nacht, sucht man sie von den unzaehligen Waescheleinen, die quer durch unser Zimmer gespannt sind, zusammen. Als naechstes folgt ein Zaehneputzen ohne Wasser. Sind alle diese Schritte absolviert, kommt man zum 2. Teil des Morgens und verlaesst das Zimmer.

Durch das noch morgenfeuchte Gras, laeuft man meist mit FlipFlops zu dem kleinen Klohäuschen. Dort wird als erstes der Lichtschalter betaetigt. Wenn man Glueck hat, meinen es die Stroversorger gerade gut mit uns und das Licht geht an, wenn nicht ist es auch nicht so schlimm, denn es ist ja schon einigermassen hell. Bevor man sich aufs Klo begibt, gibt es meist noch ein Treffen mit Tick, Trick und Track (wir sind uns noch nicht ganz einig mit den Namen...). Diese drei sehr sprunghaften Frösche lieben unser Klo sehr und verpassen daher sehr oft den letzten Moment des Absprungs und schreien erbärmlich, wenn sie dann doch in die wilden Gewaesser der Klospülung geraten.

 Weiter gehts auf dem Gelände in Richtung der Küche. Dort wird man neuerdings immer mit geknurre und gebälle des Liebhaberhundes unserer Hündin begrüsst. Spätestens jetzt ist man einem Herzinfakt nahe. Aber bis jetzt konnten wir uns immer in die Küche retten. Dort warten immer abwechselnde Überraschungen. Man kommt hinein und auf den ersten Blick scheint alles normal. Man ist schon ganz verwirrt, doch dann da, alles beim alten: entweder ein kaputtes Ei, über dass sich schon seit stunden zahllose unserer geliebten Ameisen freuen oder ein Huhn dass sich möglichst im Eingang der Küche erleichtert hat o. ä...Ist dieses beseitigt, kann man sich der eigentlichen Aufgabe widmen, der Zubereitung des Fruehstuecks. Zunächst beginnt man mit dem Abkochen des Wassers. Währendessen sucht man die Zutaten, die einem zu einem guten Fühstück zur Verfügung stehen zusammen. Ihr denkt jetzt vermutlich daran das Müsli und die Milch auf den Tisch zu stellen und das Brot aus dem Haus zu holen, Kaese und Marmelade dazu zu legen und dann mit dem frisch gebrühten Tee auf die Anderen zu warten. Falsch, denn Milch ist, wie Carla schon erwähnt hat, eher selten und Brot ebenso, vor allem da es sich nur um Brötchen handelt, die sich mit denen aus der Heimat nicht annähernd vergleichen lassen können. Bei uns heisst Frühstück meistens Milchreis oder Fladen aus Wasser und Mehl mit Marmelade und wenn wir Glück haben und es gerade Eier und einen Schluck Milch gibt, machen wir etwas, was man tatsächlich als Pfannkuchen bezeichnen kann.

Um 6 Uhr kommen dann die Anderen mehr oder weniger pünktlich zum Frühstücken. Und danach gehts zum Arbeiten...darüber berichte ich aber ein anderes Mal, denn es ist halb 6 und beginnt bereits dunkel zu werden. Es ist also höchste Zeit das Internetcafe zu verlassen und den Heimweg anzutreten.

Viele liebe Grüsse nach Deutschland 

Anne

27.10.09 23:36
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


matze (31.10.09 15:39)
danke für den bericht. bei euch sind ja schon die ersten zwei stunden des tages abenteuerlicher als bei uns der ganze tag^^ hoffe es geht euch beiden gut!!!

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