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Was du wirklich brauchst im Regenwald (von Carla)

Du spielst mit dem Gedanken?
Eine Reise in die Waerme, wo exotisce Fruechte, am besten geschaelt und in mundgerechte Stuecke geschnitten, den Wegesrand saeumen?
Eine Reise in entlegene Regionen, wo du Zeit findest fuer dich und deine Gedanken, weil fuer Fernseher der Strom fehlt und Handys auf der verzweifelten Suche nach Empfang letztendlich doch aufgeben.

Eine Reise, von der du noch deinen Enkeln erzaehlen kannst, weil sie vor wilden Abenteuern und unvergesslichen Momenten nur so strotzt.

Dann pack' deine Sachen und mach' dich auf den Weg. Wobei wir auch schon beim Thema waeren.

Was brauchst du wirklich im Regenwald?

Zuallererst: Die weisse Leinenhose, die zwar so schoen und auch wirklich bequem ist, laesst du zu Hause. Wenn du ehrlich bist, hattest du sie schon in "zivilisierteren Gegenden" kaum an - so ganz praktisch ist sie eben nicht. Tomatensosse und gerade Regen machen sich nicht gut auf ihr, nicht zu vergessen Staub und Erde oder deine dreckigen Haende, die gerade nichts Anderes zum Abtrocknen finden koennen.

Nun gut. Du packst deinen Koffer und nimmst mit:

- Gummistiefel.

Ich glaube zwar, dass sich Segler untereinander immer "eine handbreit unter dem Kiel" wuneschen, aber in den alten Lederwanderschuhen nach einem sensationellen Platzregen macht sich das nicht so gut, das hatte ich schnell raus.

Ausserdem: wohin mit dem Wasser, das du aus deinen Schuhen giessen willst? Es ist ja niergends wo mehr moeglich, denn der Boden um dich herum nimmt nichts mehr auf. Also: weisst'e Bescheid...

- Pinzette bzw. fuer die Harten ein gut geschaerftes Taschenmesser.

Holzsplitter, Tierstachel, Pflanzendornen - das Speil wiederholt sich.

Nicht resignieren, sondern mit ruhiger und, nach einigen Ereignissen dieser Art, geuebter Hand und hin und wieder zusammengebissenen Zaehnen aufschneiden, rumpulen, rausziehen.

- Stirnlampe.

Du kannst die Uhr danach stellen. Um halb sechs kommt die Daemmerung. Erst denkst du vielleicht "ach, wie schoen. Der Abend kommt langsam und gemuetlich", aber bald wirst du feststellen: du irrst dich. Um sechs ist Zapfenstreich. Sie ist nicht blau, nicht grau, nicht nur dunkel.

Die Nacht ist schwarz.

So atemberaubend der klare Sternenhimmel auch sein mag, ohne Lampe findest du unter Umstaenden vielleicht dein eigenes Bett nicht mehr.

- Kleidung.

Hier gibt es zwei Moeglichkeiten.

Die erste waere eine ausgedehnte Shoppingtour durch saemtliche Outdoor - Ausruestungslaeden in deiner Umgebung.

Der Schwerpunkt deiner Ausbeute sollte auf schnelltrocknenden Dingen liegen. Das ist das A und O, denn allein das Anziehen bei morgendlichen frischen 32° C treibt dir Schweissperlen auf die Stirn.

Des Weiteren koenntest du Zipphosen, Trekkingsandalen (grosser Vorteil gegenueber Flipflops: du kannst sie mit Socken kombinieren. Das schuetzt deine Fuesse vor Moskitoueberfaellen, vielleicht allein schon deshalb, weil es so furchtbar haesslich ist.), Fleecepullis fuer klate Tage mit nur 25° C, wasserdichte Packsaecke uvm. erstehen.

Um nicht auszusehen wie auf einer typischen Touristensafari und vor allem, um deinen Geldbeutel weniger stark zu strapazieren, koenntest du in einschlaegigen Geschaeften auch nur ein bis zwei wahre Schmuckstuecke erwerben und ansonsten (Moeglichkeit 2) mal in den Untiefen deines Kleiderschranks wuehlen.

Alte Streichhosen und Gammel-T-shirts eignen sich hervorragend, um hier noch einmal aufgetragen zu werden. Und eins ist sicher:

nachdem sie eine Zeit lang mit dir im Regenwald gelebt haben, kannst du sie ruhigen Gewissens entsorgen - mehr geht dann auch einfach nicht mehr.

- Ameisen.

Nein, Ameisen musst du nicht mitbringen. Die sind hier in Huelle und Fuelle vorhanden. Es gibt sogar verschiedene Arten. Kleine schwarze, die kennt man ja.

Noch kleinere, rote, die beissen verdammt viel und gerne.

Dann grosse schwarze, die koennten schon fast als Kaefer durchgehen.

Und weil das Kinderkriegen hier nicht so moderat gehandhabt wird, wie in Deutschlad, gilt das auch fuer die Ameisen. Am besten versucht du erst gar nicht, sie al Feinde zu sehen. Stell dich von Anfang an gut mit ihnen, denn eure Zusammentreffen werden haeufig sein.

Wenn sie morgens ueber deine Klamotten krabbel, musst du sie eigentlich gar nicht mehr begruessen, du hattest ihnen ja schon eigige Stunden zuvor eine "Gute Nacht" gewuenscht.

Ob du auch dein Essen mit ihnen teilen musst, haengt von der Tiefe eurer Freundschaft ab - ich beantworte diese Frage fuer mich persoenlich mit einem klaren "Nein".

- Kuscheltier.

Trotz bunter Blumen, frischem Papayasaft, Haengematten.

Das Leben im Regenwald ist kein Ponyhof.

Was genau es sein mag, ist dir ueberlassen. Sicher ist jedoch - egal wie alt, unabhaengig oder stark du bist - du wirst etwas brauchen, das du im Arm halten kannst, wenn du einschlaefst und von zu Hause traeumst.

 

Und nun - denn wenn wir eins in der Schule gelernt haben, dann wohl, dass ein Fazit niemals fehlen darf: le voilä:

wenn du eine Reise ins Abenteuerland planst, glaube mir und lass das meiste. von dem du denkst, es muesste unbedingt und auf jeden Fall mit, einfach zu Hause. Hier ist mal wirklich Charakter gefragt und was du anhast, kuemmert niemanden.

Wenn du trotzdem auf all das nicht verzichten moechtest, ist das ebenso voellig legitim.

Das beste Beispiel dafuer ist die 37-jaehrige Englaenderin Liza, die in unserer Inka-Jungle-Trail-Gruppe war.

Die 4 Tagestour war - in wenigen Worten beschrieben - heiss, staubig, sportlich, Trekking.

Trozdem brummte Lizas elektische Zahnbuerste (mit teeth-whitener) jeden Morgen durch das Zimmer und ihr weisses Satin-Nachthemd schimmerte durch das Morgengrauen.

In den Mittagspausen saeuberte sie sich schnell mal die Zahnzwischenraeume mit in einem Geraet eingespannter Zahnseide, wie ich es sonst nur von den Franzosen kannte. Und am Abend sass sie geduscht und geschminkt am Essenstisch.

Dieser - vielleicht ist es Eitelkeit - Charakterzug hat ihrer Art aber keinesfalls Abbruch getan.

Liza haben wir als aeusserst freundliche, lustige und in gewisser Weise natuerliche Person kennengelernt.

Dass sie schlappe zehn Jahre juenger aussieht, als sie in Wirklichkeit ist, sollte auch nicht unerwaehnt bleiben...

Also vielleicht doch mal teeth-whitener mit zum Wandern nehmen...?

15.10.09 19:33


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Lima

So hier erste nachrichten aus Peru in unserem Blog

Die ersten 4 Tage unserer Perureise haben Carla und ich in Lima verbracht. Nachdem wir eine alles in allem 24 stuendige Reise hinter uns hatten, wurden Carla und ich von unserem "Pensionsvater" am Flughafen in Lima abgeholt und mit dem Taxi durch die halbe Stadt sicher in sein Haus gebracht. Schon auf dieser einen Fahrt merkt man deutlich nicht mehr in Deutschland zu sein. Ueberall Autos, die kreuz und quer fahren. Die Eindruecke von Lima sind sehr unterschiedlich: Zum einen eine riesige unuebersichtliche smogverhangene Stadt, zum Anderen eine Stadt mit vielen schoenen Plaetzen und einem parque de armor mit Blick aufs Meer.

Der Computer von dem ich schreibe ist sehr sehr langsam und flimmert...tut schon in den Augen weh...wir melden uns die naechsten Tage wieder

Anne

29.9.09 01:15


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