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Freiwilligenarbeit in Arequipa

Hola an alle,

Carla und ich haben uns mittlerweile schon richtig gut eingelebt in unser Voluntaer-dasein in Arequipa. Wir leben zur Zeit mit 6 anderen Maedels in einer WG in Arequipa. Die hier herrschende Amtssprache ist Deutsch-Spanisch-Englisch Und das bei bedarf auch schon mal in einem Satz...Es gibt verschiedene Teilprojekte in denen wir mitarbeiten:

Alimentation: In San Isidro, einem Dorf ein bisschen ausserhalb von Arequipa, gibt es eine Grundschule mit 15 Schuelern und 3 Lehrerinen und alle wollen fruehstuecken...Man begibt sich also um 10 vor 7 auf den Weg zum Kombi (Bus). Nach mas o menos 1 Stunde Fahrt mit unglaublich vielen Anderen Menschen (ich glaube sie versuchen regelmaessig neue Rekorde aufstellen, wie viele Menschen in einen Kombi passen) kommt man in San Isidro an und bereitet das Fruehstueck zu. Die Kinder muessen bevor sie dann unsere koestlich vorbereiteten Marmeladenbroetchen oder Haferschleim essen duerfen beten und singen. Danach geht dann das Verhandeln los:"Wenn du das ganze Broetchen schaffst, bekommst du noch eine Frucht." "Na gut, aber wenigstens bis zur Haelfte trinkst du deinen Tee noch aus, dann darfst du gehen." "Ach komm noch 3 grosse Loeffel Haferschleim..."

Tareas: In San Isidro, dem Dorf, in dem wir auch die Alimentation machen, gibt es Montag bis Donnerstag Tareas (Hausaufgabenbetreuung). Wir helfen den Kindern bis 16 Jahren jeden Nachmittag 2 Stunden bei den Hausaufgaben und verteilen danach noch einen Snack. Tareas nimmt zur Zeit so ziemlich den groessten Teil unserer Freiwilligenarbeit ein.

Englischunterricht: Intiwawa gibt auch Englischunterricht in verschiedenen Doerfern in der Umgebung von Arequipa. Da die Sommerferien aber kurz bevorstehen, koennen Carla und ich in diesen Projekten nicht mehr mitarbeiten.

Navidad: In jedem der drei "Intiwawa-doerfern" werden wir eine Weihnachtsfeier mit Geschenken und Chocolatada organisieren. In San Isidro organisieren die Kinder ihrerseits eine Weihnachtsfeier fuer arme Kinder eines anderen Dorfes. Wir werden also dieses Jahr 3 mal Weihnachten mit den Kindern und 1 "wirklich" Weihnachten feiern

So das wars erst mal ueber die Arbeit in Arequipa. Es gibt hier natuerlich auch noch viel mehr als nur Arbeit...aber das wird ein anderer Blogeintrag

Vorweihnachtliche Gruesse anne

12.12.09 23:11


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Abschied (Anne tuts weh)

Hola chicos y chicas,

ach ja, was sind wir albern, nein, eigentlich tuts uns beiden schon etwas weh, Cusco heute Abend zu verlassen, vor allem, wenn dann auch noch im Supermarkt durch die Musik und galletas de navidad Weihnachts-, Wehmutsstimmung aufkommt....
Aber im Megges wars wieder ne fiesta - Anne und ich - nur zum auf die Toilette Gehen, natuerlich - tanzend zwischen McPommes und McCola...

Besonders vermissen werden wir Edwin und die señora unseres Hostels:
"Señora, wir haben kein Wasser." - "ja, my frrrriend."
"Señora, ist unsere Waesche fertig?" - "ja, my frrriend, en 20 minutos."
"Desean platano?" "Gibts auch was anderes als Banane?" "No, my frrriend." "Bueno, entonces platano..."
"Señora, Sie haben noch einen Sol von mir." "Si, my frrriend, más tarde, ¿si?"

Unsere ersten Freunde hier in Peru, Marco und Jimmy, haben wir gerade verabschieden muessen, aber wir haben uns auf "hasta pronto" = bis bald geeinigt und das adiós somit vermieden, damits nicht so weh tut.

Gleich erwarten uns 10 Stunden Busfahrt, bevor wir dann in Arequipa in Empfang genommen werden.
Buenas noches y saludos,

Carla y Anne

25.11.09 00:54


Fotos:)

Endlich ist es mir gelungen Fotos bei facebook hochzuladen Hier in der Zivilisation in Cusco ist das Internet wieder schneller...also wer einen kleinen bildlichen Eindruck von Lima, Cusco und Puerto bekommen moechte, schaut einfach mal auf meiner facebook Seite

lg Anne 

24.11.09 22:11


Cusco die zweite

Hallo Freunde,

wir haben es geschafft, nach langen, sich immer wieder im Kreis drehenden Ueberlegungen und Zweifeln, haben wir Puerto Maldonado verlassen.

Zunaechst sind wir zurueck nach Cusco geflogen, wo wir schon am Anfang unserer Reise waren.
Es ist ein tolles Gefuehl, wieder unter Leuten zu sein, das Leben zu spueren und in einer zivilisierten Welt zu leben.
Es ist unglaublich, an welchen Kleinigkeiten wir uns hier erfreuen, aber auch toll, mal zu merken, was wir in Deutschland immer so selbstverstaendlich hinnehmen. Ich weiss jetzt uebringens auch, wieso manche Leute Seife verschenken. Nachdem wir in Puerto den Wasserhahn im Bad repariert hatten und uns zusaetzlich auch noch ein Stueck Seife gegoennt haben, kam diese Erkenntnis, dass saubere, gut riechende Haende wirklich was Tolles sind!

Hier in Cusco haben wir einen sehr schoenen Abend mit unserem Guide (vom letzten Mal Cusco) Marco und seinem besten Freund Jimmy und 2 Maedels aus Deutschland verbracht, die wir in Lima mal zufaellig getroffen haben. Es war wirklich ein toller Abend mit Tanzen, Trinken, Reiseberichte austauschen...- wir sind jetzt zurueck im Leben, sozusagen... :-)

Nachdem die Strasse nach Arequipa einige Tage gesperrt war (es gab einen Streik wegen eines geplanten Staudamms), koennen wir morgen weiterfahren und sind sehr gespannt, wie es uns in unserem neuen Projekt ergehen wird und hoffen, dass es von nun an berg auf geht...

Seid alle herzlich gegruesst, es ist immer eine Freude, von euch zu hoeren.

Carla

24.11.09 00:43


Los ultimos dias de Puerto Maldonado

Wie viele von euch vermutlich schon mehr oder weniger mitbekommen haben faellt Carla und mit die Zeit im Ecocentro nicht so leicht, wie wir es erwartet haben. Wir haben versucht uns hier einzuleben, haben einiges veraendert, uns an einiges angepasst, die inakzeptablen hygienischen Bedingungen akzeptiert und doch es nciht geschafft uns wohl zu fuehlen. Nachdem jetzt ueber 5 Wochen eine Art Tristess auf uns lastet, haben wir beschlossen das Ecocentro jetzt schon zu verlassen, um woanders ankommen zu koennen. Trotzallem haben wir hier viel gelernt und mit Markus, Luis und Miguel auch drei wunderbare Menschen kennen gelernt.

Unsere Reise fuehrt uns am Freitag zunaechst nach Cusco zurueck, um uns wieder zu staerken und anschliessend 2-3 Wochen ein anderes Projekt in Arequipa erst mal auszuprobieren. Falls ihr schon mal schauen wollt, wo es uns diesmal hinverschlaegt: www.intiwawa.de

 Liebe Gruesse an die Heimat Anne

Achja und kauft nie H&M Regenjacken, wenn ihr vorhabt sie wirklich im Regen zu benutzen!!! Ich bin gerade komplett durchgeweicht...

16.11.09 18:58


Die allmorgendlichen Disziplinen auf dem Weg zum Frühstück

Hallo ihr alle

Ich habe mich gerade mal wieder fuer euch auf die Reise begeben, um euch einen weiteren Eindruck in unser Leben hier zu geben.

Ein typischer Morgen im Oekozentrum:

 Morgens um 4 Uhr, wenn es noch dunkel ist, schreit der erste Hahn...Carla hoert es nicht, aber ich erfreue mich jeden Morgen daran ihm zu lauschen. Ist man an der Reihe Fruehstueck zu machen, stoert der Hahn eher weniger, weil man dann um 5 Uhr aufstehen muss. Schlaftrunken dreht man sich um 5 Uhr beim Weckerklingeln noch ein paar mal in seinem Bett um. Danach ist man so Seekrank, dass man dann doch lieber aufstehen moechte. Und schon endet die Gemuetlichkeit der Nacht und man beginnt sich aus seinem Schlafsack oder dem Inlay davon zu schaelen. Als naechster Schritt muss eine geeignete Stelle im Mosquitonetz gefunden werden, um aus dem Bett zu kommen, ohne es ueberall unter der Matratze hervorzuziehen. Hat man dieses auch erfolgreich hinter sich gebracht, sollte man spaetestens jetzt die Augen vollstaendig oeffnen, denn bevor man seine Fuesse auf den Holzboden unter sich stellt, ist es unerlaesslich vorher zu kontrollieren, ob man nicht gerade auf die naechste Tarantel oder aehnliches tritt. Nicht-Brillentraeger sind in dieser Disziplin klar im Vorteil. Als naechstes beginnt die Suche nach den geeigneten Kleidungsstuecken. Noch klamm von der Nacht, sucht man sie von den unzaehligen Waescheleinen, die quer durch unser Zimmer gespannt sind, zusammen. Als naechstes folgt ein Zaehneputzen ohne Wasser. Sind alle diese Schritte absolviert, kommt man zum 2. Teil des Morgens und verlaesst das Zimmer.

Durch das noch morgenfeuchte Gras, laeuft man meist mit FlipFlops zu dem kleinen Klohäuschen. Dort wird als erstes der Lichtschalter betaetigt. Wenn man Glueck hat, meinen es die Stroversorger gerade gut mit uns und das Licht geht an, wenn nicht ist es auch nicht so schlimm, denn es ist ja schon einigermassen hell. Bevor man sich aufs Klo begibt, gibt es meist noch ein Treffen mit Tick, Trick und Track (wir sind uns noch nicht ganz einig mit den Namen...). Diese drei sehr sprunghaften Frösche lieben unser Klo sehr und verpassen daher sehr oft den letzten Moment des Absprungs und schreien erbärmlich, wenn sie dann doch in die wilden Gewaesser der Klospülung geraten.

 Weiter gehts auf dem Gelände in Richtung der Küche. Dort wird man neuerdings immer mit geknurre und gebälle des Liebhaberhundes unserer Hündin begrüsst. Spätestens jetzt ist man einem Herzinfakt nahe. Aber bis jetzt konnten wir uns immer in die Küche retten. Dort warten immer abwechselnde Überraschungen. Man kommt hinein und auf den ersten Blick scheint alles normal. Man ist schon ganz verwirrt, doch dann da, alles beim alten: entweder ein kaputtes Ei, über dass sich schon seit stunden zahllose unserer geliebten Ameisen freuen oder ein Huhn dass sich möglichst im Eingang der Küche erleichtert hat o. ä...Ist dieses beseitigt, kann man sich der eigentlichen Aufgabe widmen, der Zubereitung des Fruehstuecks. Zunächst beginnt man mit dem Abkochen des Wassers. Währendessen sucht man die Zutaten, die einem zu einem guten Fühstück zur Verfügung stehen zusammen. Ihr denkt jetzt vermutlich daran das Müsli und die Milch auf den Tisch zu stellen und das Brot aus dem Haus zu holen, Kaese und Marmelade dazu zu legen und dann mit dem frisch gebrühten Tee auf die Anderen zu warten. Falsch, denn Milch ist, wie Carla schon erwähnt hat, eher selten und Brot ebenso, vor allem da es sich nur um Brötchen handelt, die sich mit denen aus der Heimat nicht annähernd vergleichen lassen können. Bei uns heisst Frühstück meistens Milchreis oder Fladen aus Wasser und Mehl mit Marmelade und wenn wir Glück haben und es gerade Eier und einen Schluck Milch gibt, machen wir etwas, was man tatsächlich als Pfannkuchen bezeichnen kann.

Um 6 Uhr kommen dann die Anderen mehr oder weniger pünktlich zum Frühstücken. Und danach gehts zum Arbeiten...darüber berichte ich aber ein anderes Mal, denn es ist halb 6 und beginnt bereits dunkel zu werden. Es ist also höchste Zeit das Internetcafe zu verlassen und den Heimweg anzutreten.

Viele liebe Grüsse nach Deutschland 

Anne

27.10.09 23:36


aus Puerto Maldonado

Hallo ihr Lieben in Deutschland,

Anne und ich nutzen das Wochenende und haben mal wieder einen kleinen Ausflug ins Dorf gestartet. Nach den ca. 45 Minuten Reise ; ) haben wir dirket auf dem Plaza ein Picknick mit Muesli und Jogurt gemacht. Ein wahres Fest, denn Milchprodukte haben wir hier nicht oft, dass der Strom so oft weg ist, laesst den Kuehlschrank eben auch nicht kaelter werden, deshalb verzichten wir lieber auf frische Milch oder Aehnliches.

Erstmal moechte ich euch sagen, dass wir euch nicht vergessen, dass wir uns (hier) so selten melden, liegt vor allem an der Distanz zwischen unserem Wohnort, dem Ecocentro, und der dem naechsten Internetcafe. Also, nehmts uns nicht krumm. Wir sprechen viel von euch und aller Klatsch und jede Neuigkeit, der von Deutschland hier rueberschwappt, wird von uns ausfuehrlich und von allen Seiten beleuchtet.

Nun noch ein bisschen was Neues von uns...
Sebastian, der Zivi mit dem gebrochenen Fuss ist abgereist, um sich in Deutschland behandeln zu lassen. Das heisst, dass wir jetzt nur noch mit Markus aus Bayern zusammenleben.
Letzte Woche waren wir 3 an den Abenden bei einem Kochkurs, was sehr schoen war. Zwar war der agentinische Koch, der den Kurs geleitet hat, mehr als verpeilt, aber das hat es auch lustig gemacht. Ausserdem tat es gut, nach dem ersten Mal dann wieder zu kommen und bekannte Gesichter zu sehen.

Was die Arbeit angeht, so war es in den letzten Tagen ziemlich ruhig, weil unser Chef Luis (27) oft in der Uni war und deshalb keine Zeit hatte, uns neue Aufgaben zu geben. Anne und ich hatten also genug Zeit, um unsere Blasen an den Haenden, die wir von der Arbeit mit der Machete haben, heilen zu lassen ; )
Ansonsten haben wir Berge von Erde gemischt und gesiebt und anschliessend in kleine Tueten gefuellt, in die dann spaeter Samen kommen.
Da wir den Bananentrockner repariert haben, konnten wir auch unser erstes Bananenmehl selbst machen, coole Sache, was es so alles gibt.
Ja... falls das mit dem Melden in der naechsten Zeit noch weniger wird, hat der Liebhaberhund unserer Huendin uns eine Hand abgebissen, sodass wir nicht mehr tippen koennen. Dieser Koeter ist echt das letzte und als ich vor ein paar Tagen mit dem Fruehstueck machen dran war, hat Anne mir am Abend vorher liebenswuerdiger Weise angeboten, dass sie mich am naechsten Morgen retten wuerde, falls er mich angreifen wolle, ich solle dann nur laut genug schreien, sie sei ja eh ab 4 Uhr = erstes Kraehen des Hahns wach... naja, so weit kam es nicht.

Viele viele Gruesse aus Peru, ein paar Sonnenstrahlen fuer jeden von euch - es sind 35 Grad...

Bis bald,
Carla

25.10.09 22:46


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